Die Pfeilgarde- das RPG

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Re: Die Pfeilgarde- das RPG

Beitrag von natiblubb am Mo Jun 20, 2016 5:08 pm

Muenne

Als Muenne wieder erwachte,hatte die Dämmerung eingesetzt. Sie verließ das Zelt. Alle saßen um das Lagwerfeuer versammelt. Nur Niall saß weiter abgeschieden. Muenne ging an ihnen vorbei zu Niall. ''Warum sitzt du hier so alleine? Da drüben sind alle beisammen und erzählen sich. Du hast doch gewiss auch einiges zu erzählen, so lange wie du schon nicht mehr unter Menschen warst. Und ein bisschen unter die leute zu kommen tut dir bestimmt auch gut. Komm, wir gehen zusammen.'' Mit diesen Worten hielt sie ihm eine Hand hin und lächelte ihn an. Ihre Karamellfarbene Haut schimmerte warm im Schein des Feuers und ihre Zähne blitzten noch weißer als zuvor zwischen ihren vollen Lippen. Sie sah schon sehr exotisch aus, zumal alle hier eher blass zu sein schienen und Helle haut und Augen hatten.

Galivar Baijen

De Hauptmann war besorgt. Nicht nur, dass seine Söhne sich seit Muennes Wiederkunft ständig feindselige Blicke zuwarfen, sondern auch dieser Niall, den sie nun aufgenommen hatten bereitete ihm Sorgen. Er schien instabil und nicht an andere Menschen gewohnt und wenn das, was bei der Pfeilgarde geschehen war, nur ein kleiner Teil seiner Kräfte gewesen war, dann wollte Galivar nicht wissen, wie er sich verhielt, wenn er vollkommen die Kontrolle über sich verlor. Doch wie ruhig Muenne mit ihm umging brachte etwas der Routinierten Ruhe des Veteranen zurück und er rutschte etwas beiseite, um beiden platz zu machen.
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Re: Die Pfeilgarde- das RPG

Beitrag von Niall am Mo Jun 20, 2016 7:21 pm

Niall

Überrascht sah ich auf als Muenne so Freundlich vor mir stand, seit meinem entkommen hatte mir niemand mehr Fragen gestellt oder war mir zu nah gekommen. Und wären sie so vor mir stand und mir die Hand hin hielt, sah ich mal wieder was für eine Schöne Frau sie eigentlich war, ich nahm Automatisch ihre Hand ehe ich etwas sagte. "Ich habe oft mitbekommen das man sich was schönes erzählt wenn man um ein Lagerfeuer sitzt. Mir ist bisher nichts schönes eingefallen. Außer das ich Süßigkeiten sehr mag." An ein Paar Sachen aus seiner Kindheit konnte er sich auch noch erinnern. Wo er noch nicht in der Speziellen Gruppe war, aber das meiste wurde übertönt von Schmerzen und Abgeschiedenheit. Und das wollte er nun wirklich niemanden erzählen, nicht weil er sich schämte oder so, sondern weil er gelesen hatte das so der erste Eindruck mit etwas Negativen in Verbindung gebracht wurde. Umso mehr wir uns der Gruppe nährten umso Nervöser wurde ich, was wirklich ein eigenartiges Gefühl war aber im zusammenhang mit Muenne weniger erschreckend. ich konnte unmenschliche Folter ertragen, aber vor Konversationen schreckte ich zurück, schon Komisch nicht war? Der offensichtliche Anführer dieser Truppe rückte etwas zur Seite, ich dachte daran das ich etwas sagen sollte zu ihm. Fand aber noch nicht die passenden Worte und grübelte darüber erst mal noch.
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Re: Die Pfeilgarde- das RPG

Beitrag von natiblubb am Mo Jun 20, 2016 9:46 pm

Muenne

SIe setzte sich hin und tauchte in ihr altes selbst ein. Es wurden Geschichten und Witze erzählt, gestaunt, und gelacht. Galivar reichte sein Trinkhorn herum und der Met schmeckte einfach herrlich. Schon bald waren ihre Wangen gerötet und ihre Zunge gelockert vom Alkohol. Einige der Soldaten holten Instrumente aus ihren Zelten und begannen, fröhliche Tanzweisen zu spielen. Nun wurde gesungen und geklatscht. Alle kannten die alten Lieder. Alle, bis auf Niall. Muenne sah, dass er mit allem Überfordert war und nahm ihm bei beiden Händen. Tanzen konnte den Körper und den Geist befreien, deshalb wurden Rituale und Zeremonien immer mit Tanz verbunden.
Die Schritte waren einfach. Mit einem fröhlichen Lachen auf den Lippen wirbelte Muenne herum. Ihre Haare wehten im Wind und vollkommen unbeschwert lachte sie Niall an. Er schien etwas überrumpelt, doch Muenne ließ ihm keine Zeit, über Schritte nachzudenken, wenn er das tat, würde er nur über seine eigenen Füße stolpern.
Doch der Alkohol tat sein übriges und bei den ständigen Drehungen trat das unausweichliche ein. Muenne stolperte und drohte zu fallen. Sie landete, mehr oder weniger sanft in Reign Baijens Armen.

Reign Baijen

Es gefiel Reign nicht, wie Muenne tanzte. Es war zu vulgär, schließlich war sie kein Kind mehr. Wahrscheinlich hätte es ihn weniger gestört, wenn sie mit ihm, seinem Bruder, seinem Vater oder irgendeinem anderen Soldaten getanzt hätte. Sein Vater war zu alt für sie, sein Bruder war ihrer wenigstens würdig und die anderen Soldaten wussten, dass beide Söhne des Hauptmannes ein Auge auf sie geworfen hatten und würden brav ihre Finger von Muenne lassen. Doch das sie ausgerechnet mit diesem Kerl tanzte, machte Reign wütend. Er konnte ja nichteinmal tanzen! Reign selbst tanzte viel. Wann immer sie in der Nähe eines Dorffestes rasteten, verbrachte Reign die Nächte mit Tanz und Musik. Muenne hatte ihm das Tanzen damals beigebracht und seitdem pflegte er ihr kleines Geschenk wie einen Schatz. Aemon hatte es auch versucht, doch der hatte zwei linke Füße. Dafür war Reign kein besonders guter Sänger, während Aemon mit seinem tiefen, kräftigen Bass viele Frauenherzen zum schmelzen brachte. Galivar konnte beides und war froh, dass die Fähigkeiten so gerecht an seine beiden Söhne verteilt wurden.
Als Muenne zu stürzen drohte und der neue Kerl statt ihr zu helfen nur Maulaffenfeil hielt, sprang Reign auf und fing sie in der letzten Sekunde auf. Ihr duft stieg in seine Nase und ließ sein Herz schneller schlagen, sein Blut stärker durch seine Venen pumpen. Er half ihr wieder auf die Beine und einen Augenblick verblieb sie in seinen Armen und sah ihm in die Augen. Er versank in den ihren, genoss das Gefühl, wie sie sich an ihm abstützte. Er würde ihr immer den Halt geben, den sie brauchte! Dann jedoch trat sie sogar noch einen Schritt auf Reign zu, schaute zu ihm herauf und raunte ''Wollt ihr nicht tanzen, Soldat?'' Reign stockte der Atem. selten hatte er etwas so erotisch gefunden wie diese Worte. Wäre es nicht Muenne gewesen, die sie gesprochen hätte, sondern eine Dirne auf einem der Dorftänze, hätte Reign sie nicht beachtet. Nur das Mädchen vom Mondorden hatte diese Wirkung auf ihn. Seit er sie kannte, hatte er sein Schürzenjägertum aufgegeben, zum Leidwesen vieler junger Mädchen, die er zuvor sehr glücklich gemacht hatte. Mit einem schiefen Grinsen führte er Muenne schließlich in die Mitte des platzes und begann, sie in den Tanz zu führen.
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Re: Die Pfeilgarde- das RPG

Beitrag von Niall am Mo Jun 20, 2016 10:09 pm

Niall

Noch wärend ich zu überrascht war versuchte ich die Abfolge der Schritte mir einzuprägen die Muenne machte. Allerdings ergab es kaum einen Sinn, schien keinem Muster zu folgen und ihre Bewegungen lenkten meine Konzentration auch sehr ab. Es waren Flüssige , wilde und vor Freude brausende Bewegungen welche mich dazu animierten drauf einzugehen. Auch wenn ich niemand war der sich leicht oder gerne gehen lies. Der Alkohol hatte nicht die Wirkung die ich mir gewünscht hätte auf mich, leider war mein Körper zu sehr auf Gefahr getrimmt als das er sich so entspannen könnte. Ich gab trotzdem mein bestes nicht hinzufliegen, was mir sichtlich schwer fiel. Aber irgendwie schaffte es Muenne hinzufliegen, ich hätte sie gerne aufgefangen wollte aber nicht auf meine Fähigkeit zugreifen, schließlich hatte Muenne gesagt das Kräfte etwas besonderes seien. Also hatte ich alles seinem Natürlichen Lauf gelassen, aber ... wie hieß er noch gleich? Einer der Söhne des Anführers jedenfalls schien sofort zu ihrem Ritter zu werden. Diese beiden beim Tanzen zuzusehen erstaunte mich zutiefst. Sie sahen wirklich schön zusammen aus, wie zwei Clan mitglieder die wirklich zusammen gehörten. Ich wusste das Eifersucht unangebracht war, das hier war schließlich ihre Familie und ich war der Eindringling trotzdem musste ich mir ein kleines lächeln gönnen wenn ich daran dachte ihm die Füße weg zu ziehen. Nichts was ich ausführte versteht sich, aber der Gedanke gefiel mir trotzdem. Jedoch hatte ich mir endlich entschieden was zu sagen war, so steuerte ich auf Galvier zu. Ich begrüßte ihn mit einem Nicken wärend ich mich neben ihn setzte, jedes dieser Lieder war mir unbekannt, aber ich kannte dafür andere. Ich hatte sie heimlich mitgehört damals...
"Ich habe nicht vor meinen Fähigkeiten noch einmal zu erlauben unkontrolliert umher zu wandern. Was sie gesehen haben waren 5 Jahre angestaute Energie." ich sprach ruhig ohne einen Hauch von zweifel oder Angst vor meinem Gesprächspartner. Faith hatte mir mal gesagt das Raven es als Anführer immer geschätzt hatte wie mich verhielt. Aber hier galten ja andere Regeln, also war ich mir nicht sicher ob es angebracht war so ein Gespräch anzufangen.
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