Legenden und Geschichten um Temaír

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Legenden und Geschichten um Temaír

Beitrag von natiblubb am Do Okt 17, 2013 10:49 pm

Hier werdet ihr über alle kulturellen und geschichtlichen Hintergründe Temaírs informiert!
Dieser Thread ist sozusagen meine Spielwiese, hier bekommt IHR Informationen zum RPG die unmittelbar wichtig sind!
also schaut regelmäßig rein Smile
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Lagerfeuergeschichten Teil 1

Beitrag von natiblubb am Do Nov 14, 2013 1:34 pm

Unsere erste Lagerfeuersession im RPG ist angebrochen und ich möchte solche Situationen immer gerne dazu nutzen, die Legenden ins RPG selbst einzubringen.
Die Geschichten an sich werden immer detaillierter werden, andere Hintergründe haben oder es werden die gleichen Geschichten mehrmals, allerdings vor anderem Hintergrundwissen erneut aufgegriffen.
Später werden eventuell noch Charakterkonstellationen von verstorbenen Chars folgen, die unmittelbar auf Sheela, Negro und eventuelle noch folgende vergangenheitsgebundene Charaktere einwirken.
Lange Rede, kurzer Sinn, hier die erste Lagerfeuergeschichte:

'' Vor vielen Generationen, so wird es sich erzählt, waren alle Reiche Temaírs in Einklang und Frieden zu finden, es gab keine Kriege und die Götter lebten unter den Menschen, denn sie suchten nach Gesellschaft.
Wie ihr euch denken könnt entstanden so viele Hybridenkinder, welche halb göttlich, halb menschlich waren, dies waren, so die Legende die Magier der alten Zeit.
Diesen Magiern, 12 an der Zahl, wurde die Aufgabe zuteil, die 12 Tore zu den anderen Welten zu bewachen, jedes davon war einem der 12 Monde zugeordnet und konnte nur während dieser Zeit durchschritten werden, nur in einer Nacht, die bis heute Samhain genannt wird, sind die grenzen zwischen den Welten so dünn, dass alle Weltentore zur gleichen Zeit offenstehen und sogar Tote aus ihrem Reich, der 13. Welt zurückkehren können um Aufgaben zu erfüllen, die sie zu Lebzeiten nicht mehr verrichten konnten oder sich an den Lebenden zu rächen.
Das ist der Grund, warum wir alle in dieser Nacht in unseren Häusern bleiben und die Lichter löschen, denn niemand möchte von einem zornigen Geist aufgefunden werden.
Den Göttern jedoch war es bei hoher Strafe verboten, sich mit diesen Magiern zu verbinden, denn alle fürchteten die Macht, die aus einer solchen Verbindung hervorgehen könnte, die Magier waren kaum schwächer als die Götter selbst und deshalb fürchteten diese, sollten die Magier durch erneutes göttliches Blut in ihren Adern gestärkt werden, von der neuen Art gestürzt zu werden.
Wie es jedoch immer geht, denn Regeln sind ja sprichwörtlich dazu da, um gebrochen zu werden, verliebte sich ein junger Magier, sein Name ist nicht überliefert, in die schöne Göttin des Krieges, des Todes und der Kämpfe.
Ihr Name war Morrighan und sie war unter Göttern und Menschen bekannt dafür, dass sie besonders schön, stark und begabt war. Ihre Fähigkeit die Gestalt zu wechseln war selbst unter den Göttern einzigartig und viele beneideten sie um diese Macht.
Der große Gott Dagda, Vater allen Lebens hielt einst um ihre Hand an, doch Morrighan lehnte ab, es heißt, sie habe ihr Herz bereits damals an den jungen Magier verschenkt, doch hier gehen die Überlieferungen auseinander, ich halte eine andere Version für wahrscheinlicher.
Aus Zorn über die Zurückweisung bürdete Dagda Morrighan die Aufgabe auf, die Wache über das Tor zum Totenreich zu übernehmen, eine niedere Aufgabe, die einer Göttin unwürdig war, doch Morrighan fügte sich in ihr Schicksal und erfüllte ihre Aufgabe stets gewissenhaft und zuverlässig.
In einer Samhain Nacht traf sie während ihrer Wache auf den jungen Magier, von dem ich bereits sprach und beide verliebten sich in einander. Seither trafen sie sich jedes Jahr zu Samhain denn nur in dieser Nacht war es ihnen möglich, zusammen zu sein.
Nach einigen Jahren wurde Morrighan schwanger und das Verbot von Beziehungen zwischen Magiern und Göttern war gebrochen.
Als Dagda von diesem Frevel erfuhr erzürnte er und mit ihm alle anderen Götter, sie fluchten auf die Menschen, die Morrighan und die Magier und entsannen eine Strafe für all diese.
Der Magier und alle anderen seiner Art mussten mit ihrem Leben büßen für seine Straftat, die Morrighan trug ihr Kind aus und wurde in einen Berg aus Obsidian, gelegen in der verlassenen Ebene gebannt. Dort harrt sie noch immer aus, verdorben von Zorn auf Götter und Menschen, entschlossen alle Welten auszulöschen als Rache an ihrem Schöpfer Dagda, der ihr alles nahm, was sie liebte.
Das Kind jedoch, ein kleines Mädchen, wurde mit der Aufgabe belastet, die Tore zu allen Welten zu bewachen, die Götter lachten und gaben ihr ein Schuckstück gefertigt aus dem Stein des Berges, in dem ihre Mutter gefangen gehalten wurde als Werkzeug um ihre Aufgabe zu erfüllen.
Diese Aufgabe sollte sie weiterreichen, von Mutter zu Tochter und sie sollte erst von ihrem irdischen Leben erlöst werden können, wenn sie eine Erbin in diese Welt gebracht hatte.
Dagda spaltete ein Stück vom großen Festland ab und setzte das Kind darauf, hier sollte es leben und mit ihm seine Nachfahren, bis die Aufgabe endgültig verrichtet war und somit für alle Zeit.
Dieses Stück Land nennen wir heute die ewigen Inseln, die Morrighan, heute besser bekannt als die schwarze Hexe, ist noch immer in ihrem Gefängnis und sinnt auf Rache, seit vielen Tausend Jahren schon.
Sie weiß nicht, dass ihre Nachfahrin noch lebt, sie glaubt, Dagda habe auch ihr Kind hingerichtet und so streckt sie die Eisigen Finger ihrer Macht nach Geschöpfen aus, die für sie ein heer bilden, sie zu befreien und alle Welten in den Untergang zu stürzen. Als Wächterinnen der Welten ist das Geschlecht ihrer Tochter dazu gezwungen, ihre eigene Ahnin im Exil zu verwahren den töten kann man eine Göttin nicht.''
Sheela nahm das Amulett vom Hals und hielt es ins Licht, der schwarze Obsidiananhänger glänzte im Feuer rötlich.
''Noch heute tragen wir den Stein als Zeichen unserer Bürde. Wie bereits vor 500 Jahren hat die schwarze Hexe genügend Wesen um sich geschart, um ihren Plan durchsetzen zu können, es ist nun meine... nein, unsere Aufgabe, dies zu verhindern, so wie es einst meine Mutter verhinderte.
Es wird einen Krieg geben, wir werden Schlachten schlagen müssen und wir werden nicht ohne Verluste aus diesen Schlachten hervorgehen. Ich habe in diesem ewigen Krieg meine Eltern verloren und viele angesehene Familien wurden ausgelöscht. Niemand von euch erinnert sich auch nur an ihre Namen, denn ihr alle seid zu jung, um euch an diese alten Geschichten zu erinnern. Und auch wenn sich in 500 Jahren niemand mehr an eure Namen erinnern wird, sollten wir fallen, bitte ich euch trotzdem darum, mir beizustehen und Temaír zu retten.''
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